K/coma und die Kommunikation

14. Februar 2007 | Von | Kategorie: Erweiterter Narzimus - oder einfach Liebe und so, Podcast, Web 3.0 oder Fräulein B. und die digitale Wunderwelt

Das Alte Mensch-Maschine-Dilemma entpuppt sich zunehmend als reines Dilemma des Menschen vor allem, wenn es sich um diesbezügliche Problematik hier im comalab dreht. Der PC – respektive der diesem innewohnende Geist – oder wer auch immer die Arbeit in dem ratternden Kasterl macht, ist ein schwieriger Zeitgenosse. Irgendwie hat´s da was mit der Kommunikation. Er – und ja, es ist ein ER, weil hier wirklich alle Geschlechtsstereotypen mit Bravour erfüllt werden – neigt zu emotionalen Überreaktionen, die zum Stillstand auf allen Ebenen führen. Koma eben – seinerseits, versteht sich.

Und das wegen Nichtigkeiten. Ein klitzekleines Zeichen falsch in die Source getippt, eine winzige Unkorrektheit im Link und schon gibt´s eine Krise – und was für eine.
Diese pingelige Überkorrektheit und Verwehrung gegen die kleinste Normabweichung bringt mich gelegentlich in die Versuchung, ihm faschistoides Verhalten vorzuwerfen. PC-Faschismus sozusagen. Die Folge: der kommunikative Supergau. So wie gestern zum Beispiel.

Ich grad voller Euphorie und Tatendrang und ihm fällt nichts besseres ein, als die Luken dicht zu machen. Da geht dann gar nichts mehr – Stillstand. Er verzieht sich in Richtung bits & bytes und schweigt, während ich kurz einmal alle Arten manisch psychischer Ausnahmezustände durchlaufe.

Erinnert alles ein wenig ans wirkliche Leben.
Schönen Valentinstag, meine Damen und Herren!

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