Der Himmel öffnet seine Schleusen und man selbst sich der großen, weiten Welt des Boulevards und erfährt, dass der Wiener Rathausmann eine Gefährtin bekommen soll. Denn wie es scheint, sehen die Grünen - zumindest jene in Wien - keine dringlichere Herausforderung als den einsiedlerischen Eisenmann zwangszubeglücken. Selbige Zwangsbeglückung erfuhr man beim regenbedingten Wahllos-Zapping auch als man TW1 streifte und einem nackte Tatsachen praller Almmaiden entgegenwogten. Sexy Heimat, jessasna!
Monthly Archive for März, 2009
Im Planetarium durften gestern Kopulationsstudien betrieben werden, die einen selbst zu der Erkenntnis brachten, dass Pornodarsteller wahrscheinlich gar nicht mal so gut bestückt, sondern einfach nur recht klein von Körpergröße sind, was dann auch ein “normales” Gemächt im Vergleich schnell mal riesig anmuten lässt. Nur mal so als kleine Hirnwichserei nach all dem visuellen Handanlegen. Nundenn, das vorgestellte Oeuvre “Porno unplugged” war eher mau, denn die Konfrontation ÖKM-Verlegerfamilie versus Pornojäger Humer kennt man zur Genüge aus den 80igern und die unterschiedlichen Körperteilsteckspiele sind spätestens seit YouPorn & Co. omnipräsent. Man kennt sich also aus. Interessant waren dann schon eher die viel zu kurzen Einblicke in die Gefühls- und Lebenswelten der Darsteller und Darstellerinnen. Da hätte man gerade wegen des Übermaßes expliziter Nacktheit ein wenig mehr Seelenstriptease vertragen.

Visueller wie akustischer Höhepunkt des Abends allerdings einmal mehr und eindeutig BUNNY LAKE - jetzt als CHURCH OF Bunny Lake sogar wahrlich ekklektisch! Dagegen konnte auch der durchaus soundige Herr Duscher und seine Combo nicht anspielen.
Passanträge sind heuzutage echte Herausforderungen und so fand man sich gestern auf der MA 35 ein, um das Antragssammelsurium auch noch um einen beglaubigten Auszug aus dem aktuellen Geburtsregister zu komplettieren. Und siehe da, der Amtsschimmel hat aufgehört zu wiehern. Statt dessen mehr als freundliches und vor allem hypereifriges Personal und schwupp di wupp hatte man auch schon das gewünschte Dokument samt einer Menge guter Laune, denn die war im Amt ansteckend. Schade nur, dass sich diese nicht auf das Passfoto übertragen ließ, aber da ist terrorbedingt verbrecherischer Mißmut gefragt - sehr unlustig.
Hier für alle ehemaligen Kamakura-Jünger ein Veranstaltungstipp und dann noch die offene Frage, woher der Name für das Lokal eigentlich kommt?! Eine Möglichkeit wäre die hier …
——————————————–
in memoriam KAMAKURA (1978 - 2004 )
KAMAKURA-Fest
Donnerstag, dem 23. April 2009
Planetarium im Wiener Prater




Suppenwürze