Weil grad nichts Besseres zu tun ist, unterzieht man sich nun schon den sechsten Tag einer Entschlackungskur und isst tagein tagaus Getreidebrei, murmelt mantraartig den prognostizierten Gesundheitswohlfühleffekt vor sich hin und wartet sekündlich auf die Erleuchtung.
Diese wich gestern allerdings fürs Erste grimmigem Magenknurren, als man sich Peter Theisen´s neuestes kulinarisches Abenteuer zu Gemüte führte - lecker, lecker, die ungarische Paprikaküche und wie schön, dass diese morgen am Speiseplan der Mittagskantine des Vertrauens steht. Denn da darf dann wieder breifrei gegessen werden - enlightenment hin oder her!
Nach einem Besuch der Asian Village und weltumspannendem Herzschmerz in Universalove verbrachte man das Wochenende vornehmlich auf der Beagle, ging man doch zumindest lesetechnisch mit Herrn Darwin auf Forschungsreise. 38°C am Sonnendeck und solare Dauerbestrahlung passten hervorragend zu den Abenteuern zwischen den Wendekreise. Und so tauchte man ein in die Welt der Finken, Echsen und Panzertiere und wenn man mit der Sonnenanbetung so weitermacht, bruzelt man sich langsam aber sicher selbst zur Schildkröte. In Anbetracht der beachtlichen 176 Lenzer einer Harriet durchaus keine schlechte Aussicht.
Da wäre man gerne dabei gewesen, wenn der wonderfully Herr Gahan und seine Jungs in der Gartenstadt aufgeigen … ein Stimmungsbericht.
Das Leben als Bühne - war nicht bloß zu Jesus´ Zeiten so, sondern gilt auch für dessen Vaterdouble auf Erden. So wandelt der Papst seit heute also durch Jerusalem - alles großes Kino. Wie auch das aktuelle Schwerpunktprogramm des Weltkinos im de france: Naher Osten … Alles für meinen Vater in diesem Zusammenhang sicher empfehlenswert!
Kaum wieder im Lande, entfacht 3sat mit dem “Pride of Africa” schwerstes Fernweh. Da das Geldbörserl aber aktuell mehr als leer und überhaupt, vielleicht auch wieder einmal der Erwerbstätigkeit nachgegangen werden sollte, wird man zu Kompensationszwecken vorerst die Märklin-Eisenbahn aus dem Keller holen. Tütüüüüüt!
Suppenwürze