Gestern über Bing gestolpert und dabei einen potentiellen Anwärter für die Liste der Wörter, die man zum Überleben braucht Eintrag 1001, gefunden. Welch lautmalerischer Klang – hätte man eine Band, der Name dränge sich mehr als auf.
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Das Leben als Bühne - war nicht bloß zu Jesus´ Zeiten so, sondern gilt auch für dessen Vaterdouble auf Erden. So wandelt der Papst seit heute also durch Jerusalem - alles großes Kino. Wie auch das aktuelle Schwerpunktprogramm des Weltkinos im de france: Naher Osten … Alles für meinen Vater in diesem Zusammenhang sicher empfehlenswert!
Etappe 4 Westbank - Jerusalem
Sunburnt and culture-striken
Holocaust-Gedenktag samt Abstecher in die Westbank mit weiblichem Ozzy Osbourne Double aus dem Kibbutz, kilometerlange Nachtmärsche an der
Uferpromenade und die tägliche Vortragsflut führen bereits zu leichten
Ausfallserscheinungen, die sich vor allem in teeniehaften Lachkrämpfen äußern,
wenn Schweigen angesagt wäre. Man vermutet neben der allgemeinen Cerebral-und-überhaupt-Schwäche den übermäßigen, hummusbedingten Kichererbsenkonsum als Hauptursache dieser vortragstechnisch höchst unsensiblen Nebenwirkung. Da man aktuell auch eine UV-generierte Eigenhaut-Herdplatte am Dekolletée und dem Rücken mit sich herumschleppt, liegt auch die Diagnose “Sonnenstich” durchaus nahe.
Diese physischen wie psychischen Schwächeleien tun dem Speed, mit dem man sich hier durch Land und Leute bewegt, jedoch keinerlei Abbruch und so gab es heute zwischen Grabeskirche und Österreichischem Hospiz neuen Pilgergeschwindigkeitsrekord. “Via Dolorosa” mit Ausrufezeichen und wehendem Volantrock, da kriegen es selbst die hartgesottensten Marktschreier mit der Angst zu tun. Aber schließlich ist das Programm straff und die noch zu generierende Wissensmenge gehörig. Da gilt es auch im Devotionalien-Wunderland keine Zeit zu verlieren. Fest steht, dass man sich langsam aber sicher in der israelisch-palästinensischen Parteienlandschaft besser auskennt als in der heimischen Tagespolitik und doch scheint man noch immer nicht zu wissen, dass man sich einzuschmieren hat, wenn man mittags bei Bruthitze am Strand die zukünftige Frisbee-Olympiasiegerin gibt.
Etappe 2 Frankfurt - Tel Aviv
Where are the SHOPS, SHOPS, SHOPS???
Gestern hatte man fürs erste Ohrensalat, nachdem Herr Beck und Frau Tempel freitags viel zu erzählen hatten und auch die Studienreisenleitung mit Information nicht gerade zurückhaltend war. Hier bleiben keine Fragen offen – correctness at is finest. Und die Pünktlichkeit der helle Wahnsinn für eine notorische Zu-Spät-Kommerin.
Dann aber selbst auch viel geschnattert und dabei auf der Suche eines nicht-existenten Body Shops in der Frankfurter Duty Free Zone nach der Sicherheitskontrolle wieder aus dieser raus, was dann in insgesamt drei Sicherheitskontrollen und viel Gelächter endete. Dann ging´s aber flugs mit dem Riesenflieger nach “Big Orange” Tel Aviv.
Nachts dann durch Neve Tzedek gestreift und mit Wodka Lemon bewaffnet die Promende entlang Richtung Norden ins Hotel und am Weg sogar noch ein wenig Work Out am Muscle Beach, der eher an einen Kindergarten erinnert - die Aussicht vom Stepper ist unbezahlbar - so lässt sich leben!
Und weil es hier ja primär ums Studieren geht, sitzt man auch schon wieder seit Stunden brav im Vortragsraum - die cerebrale Festplatte glüht…





Suppenwürze