Archiv für die Kategorie 'Flimmerkiste'

Fastenzeit

Weil grad nichts Besseres zu tun ist, unterzieht man sich nun schon den sechsten Tag einer Entschlackungskur und isst tagein tagaus Getreidebrei, murmelt mantraartig den prognostizierten Gesundheitswohlfühleffekt vor sich hin und wartet sekündlich auf die Erleuchtung.

Diese wich gestern allerdings fürs Erste grimmigem Magenknurren, als man sich Peter Theisen´s neuestes kulinarisches Abenteuer zu Gemüte führte - lecker, lecker, die ungarische Paprikaküche und wie schön, dass diese morgen am Speiseplan der Mittagskantine des Vertrauens steht. Denn da darf dann wieder breifrei gegessen werden - enlightenment hin oder her!

Fernweh

Kaum wieder im Lande, entfacht 3sat mit dem “Pride of Africa” schwerstes Fernweh. Da das Geldbörserl aber aktuell mehr als leer und überhaupt, vielleicht auch wieder einmal der Erwerbstätigkeit nachgegangen werden sollte, wird man zu Kompensationszwecken vorerst die Märklin-Eisenbahn aus dem Keller holen. Tütüüüüüt!

Reingefallen

… das passiert, wenn man zu Recherchezwecken - wozu auch sonst - den Moderatorenaufforderungen in ATV-Quizsendungen folgt - dabei sind die Sendungen per se ja schon Strafe genug, da sollte man also durch manisches Wiederwahltastendrücken gar nicht erst zum Feind seines Geldbörserls mutieren müssen. Und das auch noch in Zeiten von S-Budget. Schande über einen - jetzt wird gespart!

Filme, Filme, Filme

Die zdf-Mediathek ist schon eine feine Sache. Gerade eben wurde man nämlich ebendort fündig - “Das Mädchen aus der Totenstadt” - ein Bericht, den man gesehen zu haben meinte, als Gil Yaron in seinem Vortrag von seinem Besuch in ebendiesem Kairoer Stadtteil berichtete, in dem es sich Menschen in Grabstätten häuslich eingerichtet haben.

Und neben einer Menge anderer großartiger Filmchens findet sich auch Peter Theisen´s kulinarische Entdeckungsreise “Über den Tellerrand hinaus” - eine Reise an die Kochtöpfe Israels würde sich nun doch mehr als anbieten, Herr Theisen!

Schlingensief goes TV

Schlingensief im Fernsehen - damit hätte man jetzt auch nicht unbedingt gerechnet. Wobei, es traf sich gar nicht schlecht, hatte man sich am Wochenende doch sein neuestes Schriftstück zu Gemüte geführt. Schwere Kost, aber Krebs ist halt auch kein Kinderspiel. Und weil hier Vorbeugung quasi die Mutter der Anti-Böszellen-Entwicklung ist, hat man sich sicherheitshalber gleich mal zur Vorsorgeuntersuchung angemeldet, stellt sich fairerweise aber schon die Frage, ob da nicht vielleicht doch etwas zuviel an Hyperchondrie mit im Spiel ist. Dafür ist man sehr stolz auf den mittlerweile fast souveränen Umgang mit den gerissenen Bänderchens des linken Fußes. Seit vorgestern lässt sich wieder sowas wie ein Knöchel erkennen und man war sogar schon ein klein wenig mit dem Rad unterwegs.

Bei ebendieser Radtour wurde dann auch ein Tel-Aviv-Strand an den Gestaden des Donaukanals entdeckt. Nicht zwingend das lauschigste Plätzchen - es fehlt das Meer. Das hätte man mit dem Neusiedlersee zwar quasi vor der Nase, nur hat der “Kupplungs”fuß da noch was dagegegen - Autofahren geht also vorerst noch immer nicht - der See muss warten. Statt dessen wurde ausgiebig dem Cocooning gefrönt. Ist ja auch Jahrzehnte nach dem Popcorn-Report mehr als en vogue und wenn man sich dann auch noch unachtsam in Richtung Borat-Welt zappt höchst unterhaltsam.




Wir wollen mitbestimmen und rufen für die Wiener Wahl 2010 Grüne Vorwahlen aus.