„Radia Afrika im Gespräch mit…„ bezeichnet eine Interview- und Diskussionsreihe, welche im Rahmen des Programms RadioAfrikaInternational ausgestrahlt wird.
Das Thema der aktuellen Sendung: BURKINA FASO - ein Reisebericht. RAI im Gespräch mit Lotte Rieder - Expertin für interkulturelles Lernen - und Maria Marizzi von Kultur und Sprache, einem Referat des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur. Sie haben das westafrikanische Land bereist und dabei durchaus unterschiedliche Erfahrungen gemacht …
Im handlichen Pocketformat präsentiert sich das Buch “israel kurzgefasst” der Bundeszentrale für politische Bildung. Klein, aber fein, so lässt es sich am besten zusammenfassen. Gelingt es der Autorin Gisela Dachs doch in kurzen Texten, die politische, kulturelle, soziale wie ökonomische Vielschichtigkeit dieses Landes zu porträtieren. Trotz der Kürze mit Liebe zum Detail und jenem Schuss an Hintergrundwissen, welcher dem Buch das gewisse Extra verleiht - dies sicherlich nicht zuletzt aufgrund der langjährigen Erfahrung Gisela Sachs´als Israel-Korrespondentin der ZEIT.
“israel kurzgefasst” liefert ein gelungenes Gesamtbild der israelischen Gesellschaft und der Agenden des Landes und bietet auch all jenen neue Einblicke, die meinen, über Israel schon alles gehört und gesehen, oder eben gelesen zu haben. Prädikat: lesenswert!
Gerade wieder auf Reisen, muss man feststellen, dass der Zahn der Zeit nagt - und zwar neuerdings an der Sehkraft. Trotten die Beinchens immer noch brav vor sich hin, bringen einen Kommunikationsmissverständnisse zwischen Sehorgan und Hirnwindung immer öfter in höchste Sturzgefahr. Und das auch in Situationen, in welchem man nicht gerade mit Fahrrad bewaffnet auf Potsdamer Rolltreppen unterwegs ist und vom bockigen Drahtesel um ein Haar stranguliert wird. Glücklicherweise konnte man sich von diesem Schrecken bei einem kräftigenden Topf Bortsch in der russischen Kolonie erholen, das visuelle Kommunikationsproblem blieb davon aber unberührt. Und man hat, seit der Stadtplan kürzlich nur lesbar war, nachdem man den Unterarm Inspector-Gadget-mäßig ausgefahren hatte, einen Verdacht, der gruseln lässt - Weitsichtigkeit: ALTERSBEDINGT!
So passt man gut zur aktuellen Umgebung, denn auch im Chelsea Hotel ist der Lack ab, aber man altert mit Würde!
Stadttouren können anstrengend sein. Nächtliche mit schwerbedienbarem Riesenrad und im Zustand bereits völliger körperlicher Erschöpfung umso mehr - vor allem, wenn diese aufgrund der allgemeinen Schwäche von glucksenden Lachkrämpfen begleitet sind. Da kann es ganz schnell passieren, dass einen die rote Ampel das Gleichgewicht verlieren lässt, sich der Fahrradnachbar zuerst noch die Schuld an dieser Schräglage gibt, um schlussendlich und vor allem völlig ungerechtfertigt die Stürzende der Trunksucht zu bezichtigen. Möglicherweise war´s ja die Rhabarberschorle - könnte vergoren gewesen sein.
Wenn sich Mediendamen über 30 zu einem nächtlichen Stell-dich-ein auf einem Kiez-Balkon im hochsommerlichen Hamburg treffen, kann es passieren, dass die reine Erwähnung Dave Gahan´s zu Hyperventilationen führt und ExpertInnengespräche zu Hüfthosen und der Glattrasur ihrer Träger abendfüllend und im wahrsten Sinne des Wortes erschöpfend sind. Da braucht´s zum Frühstück eine dreifache Portion Fischbrötchen - vorzugsweise AAL!!! - und man ist fit für weitere Stunden Sozialvoyeurismus am Spielbudenplatz - idealerweise bei einem Gläschen Gin Tonic im Freiluftcafé des Hotel Monopol - the place to be!
Den Herren der Schöpfung sei in diesem Zusammenhang ein fetter Schlüsselbund an der (Hüft)hose empfohlen, um sich die Bordsteinschwalben vom Leibe zu halten und den Damen für frühmorgendliche Spaziergänge jenseits des Hans-Albers-Platzes züchtige Gewandung. Ansonsten kann es hier ganz schnell zu Verwechslungen kommen und man stellt sich noch heute die Frage, ob man diese als Kompliment oder doch eher Affront werten sollte. In Anbetracht des vorgeschrittenen Alters - oder der Uhrzeit des Geschehens - hat man sich als kurzberockte Rotschuhträgerin für Ersteres entschieden.
Suppenwürze