Archiv für die Kategorie 'Web 3.0 oder Fräulein B. und die digitale Wunderwelt'

Reingefallen!

Man hat sich mit bestem Wissen und Gewissen den Orden der Dumpfbacke des Tages verdient und nimmt dies hier und jetzt zum Anlass all jene zu warnen, die meinen, Telekommunikationsunternehmen hätten etwas zu verschenken. Seit Wochen harrte man der Stunde, endlich die 24 zitrusfruchtigen Vertragsmonate hinter sich gebracht zu haben, um endlich und vor allem deutlich kostengünstiger mit dem Dreibuchstabigen sprechen zu können und schießt stattdessen mit einer “gratis” Bestellung im orangigen Web Bonus Club doch glatt den Vogel ab - weitere 2 Jahre zwingende Vitamin C Telefonie. Warum?

Weil man sich dachte, vor Vertragskündigung noch schnell die erreichten Bonuspunkte einlösen zu müssen. Doch Fehler - der Bonus gilt in Wirklichkeit nicht für erbrachte, sondern zukünftige Leistungen! Und so holte man sich ein vermeintlich kostenloses WiFi-Modem, überliest dabei jedoch vor lauter Freude über das Schnäppchen den kleingedruckten 24-monatigen KündigungsVERZICHT. Neurolingustisch 1a, denn von verzichten kann hier keine Rede sein, im Gegenteil, jetzt hat man - obwohl vor Webbestellung vertragskonform gekündigt - diesen ONEsinn weitere 2 Jahre am Hals und ein Gratismodem, das einem in Wirktlichkeit schlappe EUR 195,06 gekostet hat - von den Nerven ganz zu schweigen!

Und der Oberhammer: Hätte man heute nicht mit Orange telefoniert und sich wegen einer Rufnummernübernahme erkundigt, in Zuge derer dann auch herauskam, dass die erfolgte Vertragskündigung aufgrund der Webshopbestellung - genau genommen mit der Unterschrift die man bei Entgegenahme des bestellten Artikels geleistet hat - obsolet wurde, man hätte keinen blassen Tau, dass der Vertrag reaktiviert wurde. Ein Fall für den Kosumentenschutz, oder einfach nur Dummheit?!

Wunder geschehen!

Firewire, Finder und findige Apple-Spezialistinnen haben das Mac-Book aus dem zugrifftsrechtebedingten Dornröschenschlaf geweckt. Man freut sich wie eine Schneekönigin und weiß jetzt, dass es das Weihnachtswunder tatsächlich gibt. Dank dafür allerdings nicht dem Himmel, sondern irdischen Geschöpfen, die wissen, wie der Apfel läuft!

angepasste Zugriffsrechte

Weil man am 2. Weihnachtsfeiertag nichts besseres zu tun hat, spielt man sich etwas mit den Zugriffsrechten der MAC-Festplatte und bravo, schafft es dann auch schwupp di wupp, das ganze System lahmzulegen. Das MAC-book wird zum Autisten und ist nicht mehr von außen zugänglich. Und das alles, weil man sich über den vorhandenen Speicherplatz informieren wollte und einem dabei ins Auge stach, dass hier “everyone” lesen&schreiben darf. Dem wollte man sofort einen Riegel vorschieben und vergab “keine Rechte”, ohne das Hirnkastel zu bemühen, dass einem sagen hätte - nein brüllen hätte es sollen - dass man selbst auch “everyone” ist.

Im Nachhinein ist man immer gescheiter und hofft nun auf ganz Gescheite, die wissen, wie man sein geliebtes MAC-book jetzt wieder zum Sprechen bringt. Es bootet nicht wirklich (Äpfelchen vor grauem Hintergrund) und im abgesicherten Modus kommt man nicht weiter, weil “exit” immer in einer Endlosschleife mit “file or directory not found” endet.

Jetzt hofft die arme Sünderin, dass es da draußen irgendwo ein Weihnachtsengerl gibt, das Mitleid hat und aus der Patsche hilft. Biiiiiiiiiiiiiiiiiitttttttttttttttttteeeeeeeeeeeee und man verspricht auf solche Web 3.0. Aktivitäten in Zukunft zu verzichten! EHRENWORT!!!!!!!




Wir wollen mitbestimmen und rufen für die Wiener Wahl 2010 Grüne Vorwahlen aus.