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Zwillingsstudien

In der kulturzeit gab´s zum Tod der trällernden St. Pöltnerin LOLITA ein (Abschieds)ständchen ebendieser zu Sendungsende … frappierende Ähnlichkeit mit Vera Russwurm in ihrer Zeit als Tritsch-Tratsch-Girl … hitverdächtig in der Kategorie “Bei der Geburt getrennte Zwillinge” …

LOLITA                  &    Vera Russwurm

Lolita Vera Russwurm

Reingefallen!

Man hat sich mit bestem Wissen und Gewissen den Orden der Dumpfbacke des Tages verdient und nimmt dies hier und jetzt zum Anlass all jene zu warnen, die meinen, Telekommunikationsunternehmen hätten etwas zu verschenken. Seit Wochen harrte man der Stunde, endlich die 24 zitrusfruchtigen Vertragsmonate hinter sich gebracht zu haben, um endlich und vor allem deutlich kostengünstiger mit dem Dreibuchstabigen sprechen zu können und schießt stattdessen mit einer “gratis” Bestellung im orangigen Web Bonus Club doch glatt den Vogel ab - weitere 2 Jahre zwingende Vitamin C Telefonie. Warum?

Weil man sich dachte, vor Vertragskündigung noch schnell die erreichten Bonuspunkte einlösen zu müssen. Doch Fehler - der Bonus gilt in Wirklichkeit nicht für erbrachte, sondern zukünftige Leistungen! Und so holte man sich ein vermeintlich kostenloses WiFi-Modem, überliest dabei jedoch vor lauter Freude über das Schnäppchen den kleingedruckten 24-monatigen KündigungsVERZICHT. Neurolingustisch 1a, denn von verzichten kann hier keine Rede sein, im Gegenteil, jetzt hat man - obwohl vor Webbestellung vertragskonform gekündigt - diesen ONEsinn weitere 2 Jahre am Hals und ein Gratismodem, das einem in Wirktlichkeit schlappe EUR 195,06 gekostet hat - von den Nerven ganz zu schweigen!

Und der Oberhammer: Hätte man heute nicht mit Orange telefoniert und sich wegen einer Rufnummernübernahme erkundigt, in Zuge derer dann auch herauskam, dass die erfolgte Vertragskündigung aufgrund der Webshopbestellung - genau genommen mit der Unterschrift die man bei Entgegenahme des bestellten Artikels geleistet hat - obsolet wurde, man hätte keinen blassen Tau, dass der Vertrag reaktiviert wurde. Ein Fall für den Kosumentenschutz, oder einfach nur Dummheit?!

israel kurzgefasst

Im handlichen Pocketformat präsentiert sich das Buch “israel kurzgefasst” der Bundeszentrale für politische Bildung. Klein, aber fein, so lässt es sich am besten zusammenfassen. Gelingt es der Autorin Gisela Dachs doch in kurzen Texten, die politische, kulturelle, soziale wie ökonomische Vielschichtigkeit dieses Landes zu porträtieren. israel kurzgefasstTrotz der Kürze mit Liebe zum Detail und jenem Schuss an Hintergrundwissen, welcher dem Buch das gewisse Extra verleiht - dies sicherlich nicht zuletzt aufgrund der langjährigen Erfahrung Gisela Sachs´als Israel-Korrespondentin der ZEIT.

“israel kurzgefasst” liefert ein gelungenes Gesamtbild der israelischen Gesellschaft und der Agenden des Landes und bietet auch all jenen neue Einblicke, die meinen, über Israel schon alles gehört und gesehen, oder eben gelesen zu haben. Prädikat: lesenswert!

Bestelllink: http://www.bpb.de/publikationen/E48JUT,0,Israel_kurzgefasst.html

Kapital der Kreativen 2. Auflage

Am heutigen Word Intellectual Property Day der Hinweis auf die neue Ausgabe der Broschüre “Das Kapital der Kreativen” – DEM Ratgeber für Kreativschaffende, wenn es um das Thema Geistiges Eigentum geht…

Wahltag

Das demokratische System führt sich ad absurdum, wenn das Volk seinem Wahlrecht nicht mehr nachkommt. Und so ist es mehr als bedenklich, wenn bei der Bundespräsidentenwahl nur knapp 50% aller Wahlberechtigten den Weg an die Urnen finden – Sommerwetter hin oder her. Das ist doch lächerlich - hierzulande scheint die Sonne öfter, als nur ein einem Tag! Alles andere als zum Lachen, ist allerdings die Tatsache, dass die aktuelle Regierungspolitik ebenso wie die Nichtpositionierung der bürgerlichen Seite für den Präsidentschaftskandidaten Fischer der politischen Gegenseite in die Hände gespielt und eine Kandidatin Rosenkranz überhaupt erst ermöglicht hat. Gleichzeitig darf angenommen werden, dass im Fehlen einer echten Alternative zum kandidierenden Amtsinhaber, ein maßgeblicher Grund für die Wahlverdrossenheit und die vielen Nichtwählerinnen und -wähler gesehen werden kann.

Doch es gab offensichtlich auch (politische) Umstände, die sich als der Wahlbeteiligung zuträglich erwiesen haben, wenn auch auf alarmierende Art und Weise. Denn im durch das geplante Erstaufnahmezentrum in die Medien gekommene Eberau gab es eine im Vergleich zum Bundesdurchschnitt hohe Wahlbeteiligung und mit fast einem Viertel der Stimmen ein ebenfalls über dem Bundestrend liegendes Ergebnis für die FPÖ-Kandidatin Rosenkranz.

Dies sollte den politischen Entscheidungsträgern in diesem Lande zu denken geben. Heute ist man mit einem blauen Auge davongekommen – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Protest hat sich voerst noch im Nichtwählen ausgerückt. In Ungarn gab es einen Rechtsruck, auf ORF 1 läuft der Untergang. Die Demokratie ist ein kostbares Gut – dies gilt es zu wahren!




Wir wollen mitbestimmen und rufen für die Wiener Wahl 2010 Grüne Vorwahlen aus.