Schifferlversenken

30. März 2007 | Von | Kategorie: Blickwinkel

Kinder tun es am liebsten mit ihresgleichen. Erwachsene ebenso und mit Vorliebe ein wenig horizontal angehaucht. Die wirklich wichtigen Menschen dieser Welt machen es immer und mit jedem. Spielen.

Da wird die eigene Zinnsoldatenarmee in die Wüste geschickt, Räuber und Gendarm auf hoher See gespielt und wenn dann das eigene Kanonenfutter verlustig geht, gibt man den schlechten Verlierer. Da wird dann drohgebärdet, verbalakrobatische Vernichtungspropaganda betrieben und schlussendlich nicht bloß mit Worten zurück geschossen. Das finden die Mitspieler dann meist nicht so fein und der Konter lässt nicht lange auf sich warten.

Im Unterschied zu herkömmlichen Spielen, gibt es hier allerdings weder Zeitlimit noch Punktehöchstzahl. Erst wenn das Spielmaterial ausgeht, heißt es Game Over. Und das kann bei stetig wachsender Weltbevölkerung noch dauern.

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