Rockstar

23. Mai 2007 | Von | Kategorie: Stadtgeschichten

PlattenumschlagWenn sich ein in die Jahre gekommenes, ehemaliges Riot-Grrrl eine E-Gitarre umschnallt und auf Grunge-Mädchen macht, kann es sich entweder nur um die Begleitmusik des Orpheus´schen Federballs handeln, oder aber man befindet sich bei einem Kunsthappening für dem kindlichen Spieltrieb verhaftete Großstädter.

Und weil Zweiteres im gegebenen Fall zutrifft, bestand die Bühne dann auch weniger aus den Brettern, die die Welt bedeuten, als vielmehr jenem Musizierzelt, welches die Künstlerinnen Kim Gordon und Jutta Köther aktuell im MAK aufgeschlagen haben. Rein ins Zelt, ran an die Instrumente und los geht´s.

Doch nach 3 Minuten Rockröhren-Dasein war der Protagonistin schnell klar, dass es für die große, respektive überhaupt Karriere im Musikbusiness nicht reichen würde. Dort ist dann neben dem Hang zur Selbstdarstellung doch auch ein wenig musikalisches Talent gefragt, zumindest abseits des Mainstreams von “Popstars” & Co. Und weil man sich selbst doch eher in den Gefielden des Experimentellen und Unabhängigen beheimatet sieht, wird diesen auch weiterhin gefrönt, als aufmerksam lauschende Zuhörerin.

Und für alle Interessierten hier das Oeuvre aus dem Hause comalab:

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