Heißluft

12. Juli 2007 | Von | Kategorie: Blickwinkel

Für den selbsternannten Weltrettungsonkel Al Gore hat es – zumindest vorläufig – nur zum Vizepräsidenten der obersten und ebenfalls selbsternannten Weltrettungsnation gereicht, und so vertreibt er sich nun die Zeit im regierungspolitischen Off mit medienwirksamen, weil massentauglichen, Weltrettungsveranstaltungen und hat es damit sogar zu einem Oscar gebracht.

Vergangenes Wochenende wurde dann noch ein Schäuflein und viele, viele Gigawatt nachgelegt und die Welt – zumindest jene die über Strom, Satellitenfernsehen und genügend Tagesfreizeit verfügt – zur kollektiven Anti-CO2-Roadshow gerufen, denn es galt mit viel heißer Luft und ebensolchen Rhythmen auf die Überhitzung unseres Heimatplaneten aufmerksam zu machen.

Und so glühten die Kupferdrähte von Sydney bis New York und brachten zumindest die ohren- wie augentechnische Erleuchtung. Ob es dem nachhaltigen Umgang mit Energieressourcen hilft, bleibt dahingestellt. Doch ist es oft auch bloß der Wille, der zählt.

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