angewandte Chemie

14. Mai 2008 | Von | Kategorie: Musikautomaten, Stadtgeschichten

Schöner Mann, schöne Musik und seit jeher ein gewisser Hang zur Biochemie, der Herr Rossdale. War es in den 90igern noch das Glycerine, kamen dann irgendwann die Chemicals between us und schlussendlich die sangestechnische Huldigung des Adrenalin. Letztere überraschte die Ohren dann so unvermutet, dass man vergaß, aus dem Auto auszusteigen. Eigentlich war es ja Herrn Larkins Schuld, spielte er die Nummer doch wirklich bis zum letzten hörbaren Etwas und genau da klopfte auch schon der Bürokollege ans Fenster. In der anschließenden Morgenkonversation ging dann unter, ob es sich beim eben gehörten Sangeskünstler tatsächlich um den längst in familiengründerischer Versenkung gewähnten Ex-Bush-Frontmann gehandelt hat.

So fragt man das pipifeine FM4-Trackservice, und ja, es war Gavin Rossdale, der da frühmorgens via Äther über das Nebennierenrindenhormon herzschmerzte. Und ja, er ist immer noch gerne oben ohne nackig auf der Bühne, wie ein schneller Blick Richtung youtube beweist, und ja, er ist immer noch zuckersüß anzusehen und ja, man kommt da auch weit jenseits grungiger Möchte-gern-Groupie-Tage ins Schwärmen, ob des gesixpackten Hühnerbrüsterls. Und nein, es hätte dieser Erkenntnis jetzt nicht bedurft, den Nobelpreis holen sich andere, den Herrn Rossdale sowieso.

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