Studienreise Etappe 6

28. April 2009 | Von | Kategorie: Reiselust

Etappe 6 Wien

breakbeats im magnetom

Nachdem man den Shoppingunfall bedingten Dickfuss gestern zuerst einmal in Richtung Arzt gehumpelt hat, stellt man sich einmal mehr die Frage, warum für die magnetresonante-Lärmmaschine noch niemand ein panikverminderndes Musikberieselungsprogramm erfunden hat. Denn trotz durchaus bemerkenswerter Breakbeats des Diagnosemonsters kommt nicht wirklich Tanzstimmung auf – da hätte aktuell wohl auch das Beinchen was dagegen. Anyway, auditiv ist hier auf alle Fälle noch viel drinnen bei der medizinisch-technischen-Gerätschaft. Die krankenhausphobische Patientin wäre mehr als glücklich.

Das ist man auf alle Fälle auch nach der doch positiven Diagnose zweier Bänderrisse ohne Bruch und dankt an dieser Stelle auch gleich Feldärtzin Dr. Schlabanowski für die perfekte Erstversorgung mit der Wundercreme aus der Naturapotheke.  Der zarte Eau de Kampfer Geruch liegt zwar nach wie vor in der Luft, dafür befindet sich das Bein in Anbetracht der Verunfallung in einwandfreiem Zustand. Dies meinte auch der Herr Doktor, der dafür den Langstreckenflug mit Dickbein als weniger nachahmenswert empfand. Also wieder was gelernt. Mit Schwellungen wird ohne Stützstrumpf oder Thrombosenspritzlein nicht mehr geflogen. Was die Frage nahelegt, wie das ist, wenn den Herren der Schöpfung in luftiger Höhe was anschwillt?! Vielleicht auch pro forma spritzen, man kann ja nie wissen.

So, bevor einem hier jetzt das Thema entgleitet, noch kurz die Anmerkung, dass sich die Hummusnachwirkungen nicht nur nach wie vor in unbegründeten Straßenbahnfahrtenkichereien bemerkbar machen, sondern auch an einer vergrößerten Bauchfalte, die allerdings mehr als willkommen ist, wo ebendiese jetzt doch einmal täglich eigenhändig gepiekst wird.

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