Karaoke

18. Mai 2007 | Von | Kategorie: Stadtgeschichten

Die Alten sind halt immer noch die Besten und so pilgerte man Dienstag Abend ins MAK zu einer installierten Performance von Sonic Youth´s Kim Gordon und huldigte danach im Flex den Mannen von Fu Manchu.

Und man ist begeistert. Im Museum ging es ganz in der Tradition des kinder- und jugendfördernden Kunstpädagogen Franz Cizek höchst spielerisch zur Sache und es durfte in einem an Schlingensief´s Animatorgrafen erinnernden Kitsch-Nomadenzelt auf der Heimorgel herumgedrückt, ins Mikro gepipst und dann auch noch ein CD Cover entworfen werden. Tonmäßig begleitet von Frau Gordon, die aus der Videokonserve zugeschalten war und die reale Performance ihrer Kunstfreundin Jutta Koether überließ. Erinnerte alles ein wenig an längst vergangene Tage als noch gemeinsam mit den Geschwistern auf Kochtöpfen und Harmonium krawallt und dazu in Grusel-Spuk Manier verbalisiert wurde. Der MAK-Hausherr Noever huschte dazu passend im schwarzen Ballonmantel als Fledermaus getarnt durch das Geschehen.

Man selbst huschte dann flugs in den Untergrund, um sich dort noch etwas Stoner Rock aus dem sonnigen Kalifornien zu Gemüte zu führen. Und die Herren um Scott Hill beherrschen ihr Metier auch nach – oder gerade wegen – nahezu 20 Jahren Musikbusiness mit allen Höhen und Tiefen einwandfrei. Dazu auch noch ein Collegeboy-meets-Grunge Berufsjugendlichenaussehen. Und man schließt mit einer an Cizek angelehnten Jutta Koether: “It´s not a matter of desire it´s the way how to desire.”

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Ein Kommentar auf "Karaoke"

  1. avatar chr says:

    gerade noch rechtzeitig entdeckt! muss ich mir morgen unbedingt noch anschauen!

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