Pannendienst

14. Juni 2007 | Von | Kategorie: Stadtgeschichten

Wenn der rollende Untersatz plötzlich streikt, ist man im ersten Moment einmal ratlos. Dann versucht sich die Möchte-gern-KFZ-Mechanikerin in Trivialdiagnosen und den sturen Motoresel doch irgendwie vom Fleck zu bewegen. Fehlanzeige! Außer einem kleinen Bocksprung und viel schwarzem Rauch aus dem Auspuffrohr tut sich genau nichts.

Und weil man in 30 Minuten am Arbeitsplatz erwartet wird, mit öffentlichen Verkehrmitteln aber eigentlich 45 Minuten benötigt, wird die Sache schön langsam zum nerventechnischen Höchleistungssport, denn Taxi ist keines erreichbar. Doch wie ein Wunder halten sich U-Bahn und Bus an gerade diesem Tag an keinerlei Intervalle und so sitzt man geschlagenen 25 Minuten später auch schon im Büro und lässt sich von motorenerfahrenen Arbeitskollegen erklären, wie denn ein Auto so funktioniert und was die Reparatur jetzt wohl so kosten wird.

Erinnert alles irgendwie ans Fischen, denn je länger gefachsimpelt wird, umso größer werden die Reparaturkosten. Vielleicht sollte man sich am Besten überhaupt gleich ein neues Auto zulegen, schluck.

Schließlich ruft man den Pannendienst, der dank Mobilitätsgarantie durch den Hersteller kostenfrei ist, und eine halbe Stunde später ist der Wagen dann nach einer kleinen Huckepackfahrt durch die Stadt auch schon in der Werkstatt. Alles sehr professionell, zügig und vor allem höchst kundenfreundlich. Und weil es am Ende nur ein poröses Kabel war, dass die ganze Aufregung herbeigeführt hat, sogar recht kostengünstig. Da kommt Freude auf und weiter geht die Fahrt, brumm, brumm.

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